Drei Generationen, mehr als 55 Jahre Erfahrung und ein Unternehmen in Familienhand

Backhaus Nahrstedt wurde am 2. April 1964 von Wolfgang Nahrstedt und seiner Ehefrau Gitta als Bäckerei und Konditorei Nahrstedt im thüringischen Finsterbergen gegründet.

Das Unternehmen setzt auf drei Dinge, die den Erfolg ausmachen: Tradition, Qualität und Natürlichkeit.

So war es auch 1994, als das Unternehmen das erste Reinheitsgebot für Brot und Brötchen entwickelte, das bis heute als Basis für die Arbeit dient.

 

Im Rahmen unseres Projektes Beruf des Monats haben wir mit Frau Friedrich von Backhaus Nahrstedt gesprochen und Ihr ein paar Fragen zur Ausbildung im Unternehmen gestellt. 

 

Interview mit Backhaus Nahrstedt

t-wood.de: Seit wann bildet das Unternehmen aus?

Frau Friedrich: Seit Gründung des Unternehmens, also seit nunmehr über 50 Jahren.

t-wood.de: Wie viele Auszubildende werden jedes Jahr eingestellt?

Frau Friedrich: Jeweils 1-2 Bäcker/innen Konditor/innen in Meiningen. Außerdem jährlich nach Bedarf an verschiedenen Standorten Fachverkäufer/innen im Lebensmittelhandwerk.

t-wood.de: Gibt es bei Ihnen Bewerbungsfristen für die Ausbildung zum/zur Konditor/in?

Frau Friedrich: Es gibt keine starren Fristen. Der beste Zeitpunkt ist jedoch mit dem Halbjahreszeugnis im Frühjahr.

t-wood.de: Gibt es Hinweise zur Bewerbung? Sollte man eine Bewerbungsmappe versenden oder wird eine Online-Bewerbung bevorzugt?

Frau Friedrich: Eine klassische Bewerbungsmappe zu senden ist genauso möglich wie diese in digitaler Form zu übermitteln. Unsere Ausbilder freuen sich jedoch in der Regel besonders, wenn sie eine ordentlich zusammengestellte Mappe vorgelegt bekommen.

t-wood.de: Ist bei der Bewerbung ein Bewerbungsfoto gewünscht?

Frau Friedrich: Ein Bewerbungsfoto ist natürlich nicht zwingend notwendig. Es kann aber dabei helfen, den ersten Eindruck von der Person positiv abzurunden.

t-wood.de: Ist eine bestimmte Form der Bewerbung gewünscht?

Frau Friedrich: Eine Standardbewerbung (DIN 5008).

t-wood.de: Sind bestimmte Voraussetzungen für die Ausbildung erwünscht?

Frau Friedrich: Wir setzen bei unseren Bewerbern/Bewerberinnen in der Regel mindestens einen Hauptschulabschluss voraus. Wünschenswert sind außerdem gute Kenntnisse der Mathematik. Räumliches Vorstellungsvermögen und eine künstlerische Begabung sind für eine Ausbildung als Konditor/in von Vorteil.

t-wood.de: Gibt es nach der Ausbildung die Möglichkeit sich weiterzubilden?

Frau Friedrich: Nach der Ausbildung gibt es die Möglichkeit, den Meisterbrief zu erlangen oder noch den Betriebswirt zu machen. Außerdem können Fachkurse zur Spezialisierung in bestimmten Fachgebieten absolviert werden.

t-wood.de: Wie ist das Arbeitszeitenmodell als Konditor/in?

Frau Friedrich: Für Mitarbeitende mit bestimmten Erfordernissen (etwa Azubis, die auf den ÖPNV angewiesen sind oder auch Mütter mit kleinen Kindern) gibt es eine spezielle Schicht, die um 7:00 Uhr beginnt. Ansonsten sind die Arbeitszeitmodelle bei uns recht flexibel und werden nach Bedarf abgestimmt. 

t-wood.de: Gibt es Aufstiegsmöglichkeiten als ausgelernte/r Konditor/in?

Frau Friedrich: Intern ist der Aufstieg zum Team- oder Abteilungsleiter denkbar. Hier kommt es auf die Qualifikationen und Fähigkeiten an. Erwähnenswert ist in diesem Zusasmmenhang auch, dass unser Lohmodell sich daran orientiert. Die Verdienstmöglichkeiten erweitern sich, je besser ein Mitarbeitender für unsere Abläufe qualifiziert ist, je länger er/sie zum Betrieb gehört und wenn er/sie eine verantwortungsvolle Position übernimmt.

t-wood.de: Wie stellt sich das Unternehmen den idealen Azubi vor?

Frau Friedrich: Interessiert, aufgeschlossen, wissbegierig und kreativ.

t-wood.de: Wie sieht das Vorstellungsgespräch bei Ihnen aus?

Frau Friedrich: Wir führen gemeinsam ein Gespräch, bei dem wir uns kennenlernen und es wird ein kurzer schriftlicher Test zur Einschätzung der individuellen Fähigkeiten abgelegt. 

t-wood.de: Wie sind die Übernahmechancen nach der Ausbildung?

Frau Friedrich: Nach bestandener Gesellenprüfung sind die Übernahmechanchen bei uns sehr gut, da wir uns sehr über neue Fachkräfte freuen, die wir selbst ausgebildet haben und die sich daher mit unseren Ansprüchen und Arbeitsabläufen schon bestens auskennen.

t-wood.de: Kann  man vorher ein Praktikum absolvieren?

Frau Friedrich: Wir bieten sehr gerne Praktika an, so können der potenzielle Azubi, der Arbeitgeber und das Team sich schon einmal besser kennenlernen. 

 

Vielen Dank an Frau Friedrich für das interessante Interview!

Wenn Ihr nun an einer Ausbildung oder einem Job bei Backhaus Nahrstedt interessiert seid, dann könnt ihr hier die aktuellen Stellenangebote finden:https://nahrstedt.de/jobs

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